Tipp: Fit in den Frühling

Fit in den Frühling mit den ersten Kräutern.
März 2010

Kaum ist der Schnee geschmolzen, sprießt das erste Grün. Und dieses erste Grün hat es in sich, im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem im Winter alles ruhte und nichts gewachsen ist, sind die ersten Kräuter eine besondere Delikatesse.

Die ersten Kräuter des Jahres stecken unter anderem voller Vitamine , Mineralstoffe und Spurenelementen. Sie kurbel den Stoffwechsel an , unterstützen die Ausscheidung der „gesammelten Werke“ des Winters. Der Winterschlaf wird abgeschüttelt und der Frühjahrsmüdigkeit wird entgegen gewikt.

Alle Kräuter haben auch Heilwirkungen. Deshalb sind sie für unsere Gesundheit sehr wichtig. Das war den Menschen schon immer bewusst. Denn in Vorzeiten, als es nur wenige Möglichkeiten der Haltbarmachung gab, war man auf das angewiesen, was die Natur gab. Wenn der Winter zu lange dauerte, mussten die Menschen gezwungenermassen im Frühjahr fasten oder hungern.
Hier finden Sie einige Frühlingskräuter, die zum Teil schon ab März / April zu finden sind. Einige davon habe ich etwas näher beschrieben.

Bärlauch: (Allium ursinum)
macht am Wald- oder Wiesenrand schnell durch seinen Geruch nach Knoblauch auf sich aufmerksam. Aber auch im Garten fühlt er sich wohl. Wilde Zwiebeln sollten nicht ausgegraben werden. In manchen Gegenden Deutschlands steht Bärlauch auf der Roten Liste. Auch darf Bärlauch nur für den Eigenbedarf gepflückt werden.

Bärlauch gehört zu den Lauch- und Liliengewächsen wie Zwiebeln, Knoblauch oder Schnittlauch. Schon vor ca. 5000 Jahren nutzten die Menschen dieses Kraut als Küchen- und Heilkraut.
Meistens können Bärlauchblätter schon von Februar / März an gesammelt werden. Mit der Blüte im Mai endet dann die Sammelzeit der Blätter. Die Blüten besitzen aber auch Heilwirkungen, genauso wie die Zwiebeln und Stängel.

Vorsicht, Bärlauch kann verwechselt werden mit den Blättern der Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aaronstab. Diese 3 Pflanzen sind tötlich gifig! Aber alle 3 riechen nicht nach Knoblauch. Der Knoblachgeruch ist eine wichtige Hilfe bei de Unterscheidung.

Bärlauch besitzt die Aminosäuren Allicin und Alliin, Vinylsulfid, Flavonoide, Lauchöl und große Mengen an Vitamin C. Eisen, Schwefel, Magneseium und Mangan finden sich auch.
Allicin wirkt im Magen antibakteriell. Flavonoide wirken insgesamt antibakteriell und antiviral und sind ein Antioxidanz. Außerdem haben sie eine blutgerinnungshemmende Wirkung, was bei Herz- Kreislauferkrankungen hilfreich ist. Durch die Schwefelanteile hat Bärlauch auch eine reinigende Wirkung.

Bärlauch sollte möglichst roh gegessen werden, z. B. in einem Salat. Durch Erhitzen gehen große Mengen des Vitamin C`s und auch der ätherischen Öle verloren. Damit verringert sich nicht nur der Geschmack, sondern auch die Heilwirkung  wird weniger. Auch als Suppe und Würzmittel ist Bärlauch gut zu verwenden.

Bärlauch wirkt allgemein stärkend und ist verdauungsfördernd durch Senföl. Er wird eingesetzt bei chronischen Hautausschlägen, da er blutreinigend wirkt. Außerdem hat er eine antibakterielle Wirkung auf die Darmflora, ohne die „guten“ Darmbakterien zu töten. Dadurch wirkt Bärlauch auch Blähungen entgegen.
Durch Bärlauch wird das Fließen des Blutes verbesset, was sich positiv bei Arteriosklerose und Bluthochdruck, auswirkt. Die gesamte Durchblutung wird verbessert. Bärlauch kann vor „Freien Radikalen“ schützen und reinigt den gesamten Organismus. Das ist eine große Hilfe für das Immunsystem.

Homöopathisch wird der Bärlauch als Allium ursinum bei Verdauungsschwäche eingesetzt.

Brennessel: (Urtica)
wächst fast überall. Sie ist immer da, wo hohe Stickstoffwerte zu finden sind. Die Blätter sind mit feinen „Hohlnadeln“ besetzt, die bei Berührung brechen und eine Säure freisetzen. Außer der Säure finden sich auch noch Serotonin und Histamin darin und Acetylcholin und Natriumformiat. Diese Stoffe führen zu Hautreizungen und Quaddeln.   Aber diese Stoffe können auch Bakterinen daran hindern, sich zu vermehren. Früher wickelte man Lebensmittel wie Käse, Butter, Fisch oder Fleisch in Brennesselblätter ein, um sie länger frisch zu halten.

Brennesseln können als Gemüse und Salat genutzt werden. Dafür müssen die Blätter allerdings vorher blanchiert werden. Eine Brennesselsuppe ist sehr geschmackvoll und gesund. Tee aus Brennesseln hat eine reinigende und entgiftende Wirkung. Außerdem regt er den Stoffwechsel an und trägt zur Blutbildung bei.
Brennesseln haben einen hohen Vitamingehalt (Vitamine A + C + B- Vitamine). Auch die Mineralstoffe Kalium und Calcium finden sich. Deshalb werden Brennesseln heute noch genau wie früher als Beifutter genutzt, z. B. bei jungen Schweinen, Küken und Kälbern.

Angesetzt ergeben sie auch einen guten Dünger. Früher nutzte man die Brennessel auch zum Färben und um Kleidung aus den Fasern (Nesseltuch) herzustellen.

Brennesseln werden eingesetzt bei Rheuma, Gicht und Prostata- und Leberbeschwerden.
Durch die harntreibende Wirkung sind sie auch hilfreich bei Blasenentzündungen und NIerengrieß. Brennesseln besitzen Gerbstoffe, die blutstillend und herzkräftigend wirken. Außerdem helfen sie bei Darmkrämpfen. 

Das Mineral Kalium, das sich in den Nesseln findet, trägt zur harntreibenden Wirkug bei und beeinflußt die Herztätigkeit positiv. Außerdem ist der Anteil an Silizium, also Kieselsäure, sehr hoch in der Brennessel. Silizium ist ein wichtiger Stoff für die Haut, die Haare, die Fingernägel und das gesamte Bindegewebe.  

Homöopathisch wird die Brennessel hauptsächlich als Urticaria  eingesetzt bei Hautausschlägen, Ekzemen und Nesselsucht.

Löwenzahn: (Taraxacum officinale)
Schon seit Jahrhunderten wussten die Menschen den Löwenzahn zu schätzen. Die jungen Blätter werden bis zur Blüte als Salat verwendet. Auch die Wurzeln haben Heilwirkungen.

Vorsicht! Der frische Saft aus den Stängel kann bei kleinen Kindern zu Vergiftungen führen. Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle oder auch Herzrhythmusstörungen können die Folge sein.  Aber der Saft schmeckt so bitter, dass wahrscheinlich jedes Kind nach einem vorsichtigen Versuch die Finger davon lässt.

Allerdings ist der Löwenzahnsaft ein gutes Mittel gegen Warzen und kann auch sonst als Medizin eingesetzt werden. Löwenzahn wirkt harntreibend und stimuliert die Leber- , Galle und die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Er ist appetitanregend und regt auch die Verdauung an.
Löwenzahn hilft bei Ekzemen und unreiner Haut. Löwenzahn hat eine blutreinigende und stoffwechselanregende Wirkung. Er wirkt auch gut bei Wassereinlagerungen (Ödemen) und Krampfadern.  Bei Schuppen wirkt eine Haarspülung mit dem Aufguß aus getrockneten Blättern.

Homöopathisch wird Taraxacum officinale angewandt bei Leber- und Verdauungsproblemen, Nachtschweiß, Malaria und übermäßigem Harndrang.
Außerdem bei Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit.

Schnittlauch: (Allium schoenoprasum)
Die Menschen kultivieren ihn schon seit dem frühen Mittelalter. Karl der Große unterstützte den Anbei in Klostergärten.

Schnittlauch wurde gegeben bei Magenbeschwerden und Verstopfung, bei Melancholie und Schwerhörigkeit. Sogar gegen Geister sollte er helfen.

Schnittlauch ist schleimlösend, antibakteriell, harntreibend und wirkt sich positiv auf dei Blutgefäße aus. Er ist reich an Vitamin C und der Vitamin A– Gehalt ist auch relativ hoch.

Pimpernelle:(Sanguisorba minor) Viele Inhaltstoffe finden sich darin: Flavonoide, Säuren, Gerbstoffe, Harz und Protein. Auch Quercetin, Saponine, Tannine und Vitamin C. Sie ist zu ernten von April an, wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, leber- und stoffwechselanregend. Sie ist ein Antiseptikum, wirkt z. B. blutstillend, bei chronischen Wunden, bei Darmproblemen, Entzündungen der Mund- und halsschleimhaut und Hautproblemen. Auch bei Sonnenbrand und Sonnenallergie hilft die Pimpernelle. Sie kann die Milchproduktion anregen bei stillenden Müttern.

Homöopathisch wird die Pimpernelle eingesetzt bei Krampfadern und unregelmäßiger Menstruationen.

Barbarakraut: (Barbarea intermedia):
Wird auch Winterkresse genannt. Sie wird nur frisch verwendet
. Sie wirkt wundheilend. Früher legte man die Blätter auch Wunden. Barbarakraut hat viel Vitamin C und ist wirksam bei Erkältungen, auch vorbeugend. Außerdem wirkt sie blut- und harntreibend und stoffwechselanregend.

Waldmeister: (Galium odoratum)
Zu ernten von April an, aber nur vor der Blüte, wirkt
krampflösend und stärkend.Die getrockneten Blätter setzten Cumarin frei, das den typischen Geruch und Geschmack gibt und hilft bei Kopfschmerzen und Migräne. Das Cumarin wirkt belebend, aber ein Zuviel kann zu Kopfschmerzen führen.

Waldmeister wirkt vielfältig, z. B. beruhigend bei nervöser Unruhe und nervöse Schlaflosigkeit und bei Nervenschmerzen. Er ist blutreinigend, gefäßstärkend, krampflösend und schweißtreibend. Er wird eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden und entzündlichen Hautkrankheiten wie Furunkel und Ekzeme. Waldmeister hilft, den Herzrhythmus zu regulieren. Allerdings mindert er auch die Blutgerinnung.
Erstmalig erwähnt wird ein Trank mit Waldmeister schon 854. Da hat ein Benediktinermönch (Wandalbertus) in der Eifel solch ein Getränk besungen. Im Mittelalter wurde Waldmeister schon eingesetzt als Medizin. Auch gegen Hexen sollte er wirken.

Homöopathisch wird Waldmeister (Asperula odorata) eingesetzt bei Gebärmutterentzündungen.

Gänseblümchen: (Bellis)
Es gibt 15 verschiedene Arten Bellis. Sie enthalten Saponine, ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Dadurch sind sie blutreinigend, besonders bei Hauterkrankungen und Leberproblemen. Außerdem wirken die Bellis entwässernd, was z. B. besonders gut ist bei Rheuma. Gänseblümchen sind eßbar und die Knospen kann man als Kapernersatz nutzen.

Um Gänseblümchen ranken sich viele Mythen und Bräuche. Die Kelten glaubten, dass der Genuss von Gänseblümchen das Wachstum hemmt. Und im 13. Jahrhundert nahm der französische König Ludwig das Blümchen in sein Wappen auf. Es heißt, wenn man die ersten 3 Bellis, die im Frühjahr blühen, ißt, hat man das ganze Jahr Ruhe vor Zahnschmerzen und Augenproblenen.

Homöopathisch wird Gänseblümchen eingesetzt bei Schmerzen durch Überanstrengung, besonders Muskel- und Gelenkschmerzen. Auch bei Schmerzen nach Verletzungen, Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen und Operationen. Es hat sich gezeigt, dass sie bei allem, was das Gefühl von Quetschungen hervorruft, hilft. Hier im Besonderen auch nach Mamographien. Das Blümchen hilft auch bei Atemwegserkrankungen und Hautproblemen wie Akne und Ekzeme.

Huflattich:(Tussilago farfara)
Zu ernten ab März, wirkt schleimlösend und hustenstillend und entzündungshemmend durch seine Gerbstoffe, Polysaccharide, Sterole, Bitterstoffe und Schleimstoffe. Er enthält auch u. a. auch Zink, Kalium, Inulin.

Schon Plinius erwähnte den Huflattich als Mittel gegen Husten. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde er eingesetzt bei Husten, Asthma und Schwindsucht.

Heute hilft er auch noch bei allen Bronchialkartharren, Husten, Heisterkeit , Kehlkopfentzündungen und allgemein Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Zerquetschte Blätter oder eine Auflage eines Aufgusses wirken bei Rheuma- und Gichtschmerzen und die Wundheilung wird damit unterstützt.

Als Tee sollte der Huflattich nur mäßig getrunken werden, da eine zu große Menge zu Leberproblemen führen kann und auch  krebserregend sein kann. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte man Huflattich nicht anwenden.

Homöopathisch wird Huflattich auch eingesetzt u. a. bei Bronchialkartharren.

Scharbockskraut (Ranuculus ficaria):
Zu ernten ab März. Es ist reich an Vitamin C und Anemonin und Proanemonin. Auch Saponine und Gerbstoffe sind darin. Das Kraut wirkt blutreinigend und bei Hautunreinheiten, Hämorrhoiden und Warzen. Besonders bei Frühjahrsmüdigkeit macht das Kraut wieder munter.

Scharbockskraut wurde bei den Seefahrern früher gegen Skorbut eingesetzt. Es wurde früher auch eingesetzt bei Warzen und Hämorrhoiden.

Gundelrebe / Gundermann: (Glechoma heeracea)
Zu ernten von März an, wirkt stoffwechselanregend und schweißtreibend. Er enthält auch Gerbstoffe und Bitterstoffe. Außerdem findet man darin Vitamin C und Kalium und ätherische Öle. Der Gundermann wirkt u. a. entzündungshemmend, stoffwechselanregend und -regulierend, schmerzstillend und zusammenziehend. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr groß, aber besonders bei allen Arten von Entzündungen (mit Eiter = Gunder) hilft die Gundelrebe. Z. B. bei Magen- und Darmentzündungen, Durchfall und Sodbrennen, Galle- und Leberproblemen, genauso Nieren- und Blasenprobleme.
Bei Müdigkeit und Erschöpfung wirkt der Gundermann aufbauend.

Früher wurde er wegen der Bitterstoffe eingesetzt, um Bier haltbar zu machen. Außerdem bei Gelbsucht und Leberleiden und als Entgiftungsmittel. Im Mittelalter setzte man ihn ein bei Ohrenerkrankungen. Und schon bei den alten Germanen war der Gundermann eine wichtige Heil- und Zauberpflanze.

Heute setzt man die Gundelrebe ein bei Abszessen, Tumoren und Augenproblemen.

Homöopathisch wird der Gundermann eingesetzt bei Hämorrhoiden und Durchfall.

Gartenkresse: (Lepidium sativum)
Zu ernten von April an, aber nur vor der Blüte
. Danach schmeckt sie nicht mehr und ist bitter. Die Gartenkresse wirkt stoffwechselanregend, harntreibend und blutbildend. Inhaltstoffe sind Senföle, Jod, Chrom, Phosphor, Magnesium, Kalium, Schwefel, Calcium, Eisen, Folsäure, Vitamin A, B, C und ätherische Öle. Diese Öle wirken antibiotisch. Wirkt besonders gut bei Entzündungen der Mundschleimhaut.
Die Leber wird von der Gartenkresse günstig beeinflusst und überhaupt wird der Appetit angeregt. Gartenkresse wirkt allgemein anregend und ist gut gegen die Frühjahrsmüdigkeit und Erschöpfung. Sie hilft bei Blasen- und Nierenentzündungen, bei Verstopfung und Asthma.

Ein Auszug hilft bei Parodontitis. Außerdem hilft vor allem des Chrom beim Abnehmen. Es steuert das Sättigungsgefühl. Bei stillenden Müttern regt die Gartenkresse die Milchproduktion an. Samen der Gartenkresse fand man schon in den Pharaonengräbern in Ägypten.

Giersch: (Aegopodium podacraria)
Schmeckt gut als Salat oder Gemüse, z. B. zubereitet wie Spinat. Er wurde aber auch schon immer als Mittel bei Gicht, Arthristis und Rheuma genutzt.. Kalium, Eisen, Vitamin C und Carotin (Vorstufe des Vitamin A), Cumarine finden sich als Inhaltstoffe. Der Giersch ist krampflösend und entgiftend. Er hat eine positive Wirkung auf die Harnorgane und er fördert den Stoffwechsel. Im Mittelalter war der Giersch in den Gärten als Nutzpflanze zu finden. Homöopathisch wirkt der Giersch auch bei Gicht und Rheuma.

Wegerich: (Plantago)
In „Romeo und Julia“ wird berichtet, dass die Blätter auf Wunden gelegt wurden. In der Antike wurde er auch angewandt bei bösartigen Geschwüren, Blutungen und Fäulnisbildung. Auch bei Epileptikern und Asthmatikern nutzte man den Wegerich.
Der Spitzwegerich wirkt besser als der Breitwegerich. Er besitzt Vitamin C, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Glycoside und Kieselsäure (Silicium). Er wirkt antibiotisch. Besonders bei Bronchitis und Katarrhen der gesamten Atemwege. Auch bei Magenkrämpfen ist er wirksam. Wegerich ist eine der wenigen Pflanzen, die die Produktion von Interferon anregt. Interferon ist ein wichtiger Stoff des Immunsystems. Die Abwehrkräfte werden gestärkt.
Äußerlich kann Wegerich angewendet werden bei Blutergüssen, Prellungen und Insektenstichen. Zerdrückte Blätter werden dabei aufgelegt. Ein Auszug aus Wegerich kann als Gurgelmittel genutzt werden und auch zum Spülen der Augen.

Vogelmiere:  (Stellaria media)
Zu ernten von März an. Hoher Vitamin C- Gehalt, außerdem Saponine, Cumarin, Oxalsäure, Flavonoide, Mineralstoffe, z. B. Zink und ätherische Öle. Wirkt allgemein stärkend und entgiftend. Wirkt u. a. bei Rheuma und Gicht und allgemein stärkend. Auch äußerlich bei Hautausschlägen und Geschwüren und bei Hornhauttrübung. Lungen und Nieren werden positiv beeinflußt.
Vögel lieben dieses Kraut. Deshalb wurde es früher viel an Hühner verfüttert. Die Vogelmiere war bereits in der Jungsteinzeit bekannt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Ihre Heilpraktikerin Karin Smolin

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