Tipp: Cholesterin

CholesterinEin Streit- Thema für Viele……

Cholesterin ist seit einiger Zeit eines der am meisten diskutierten Stoffe in der Medizin. Dabei ist Cholesterin für unseren Organismus essentiell, also lebensnotwendig.

Cholesterin:
– Ist notwendig zur Bildung der Gallensäure.
Ist zusammen mit überwiegend Magnesium wichtig für die Nervenumhüllungen.
Ist notwendig zur Bildung von Steroid– Hormonen + steuert alle Stoffwechsel.
Ist Bestandteil der Zellmembranen.
Aktiviert die Mitrochondrien = „Kraftwerke“ in den Zellen.
Hält den Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht.
Reguliert den Vitaminhaushalt.
Reguliert den Schlaf.
Uvm.

80 % des Cholesterins wird vom Körper selbst in der Leber gebildet. Nur die restlichen 20 % können überhaupt durch die Ernährung beeinflusst werden.
Cholesterin kommt nur in tierischen Nahrungsmitteln vor, pflanzliche Lebensmittel sind völlig frei davon.
Weltweit liegt der Durchschnittswert von Cholesterin bei Erwachsenen bei 250 mg/dl.
Bei Belastungen ist es normal, wenn dieser Wert (kurzfristig) auf bis zu 350 mg/dl steigt.
Auch hat sich gezeigt, j
e höher die Vitalität des Menschen, umso höher der Cholesterinwert.

Der Labornormwert für Cholesterin ist schon seit einigen Jahren mit
220—240 mg/dl festgesetzt.
Früher waren es sogar nur bis 200 mg/dl.
Wenn der Cholesterinwert aber unter 200 mg/dl fällt, kann das genauso zu Beschwerden oder Krankheiten führen wie ein massiv erhöhter Wert.
Bei zu
 niedrigen Cholesterinwerten  kann es z. B. zu Müdigkeit und Leistungsabfall
bis zum
Erschöpft– Sein kommen. Im schlimmsten Fall sogar zu unkontrolliertem Zellwachstum.

Weder HDL noch LDL sind „gute“ oder „böse“  Fette. Sie sind die Transportmittel aus Protein (Eiweiß).
Das HDL– Lipo– Protein transportiert das Nahrungs– Cholesterin zur Leber. Dort werden davon ca. 80% zur Bildung von Gallensäure genutzt, die restlichen 20% werden zu freiem Cholesterin verarbeitet.
Das LDL– Lipo– Protein bringt das Cholesterin zu den einzelnen Zellen im Körper.

Heute weiß man, dass Cholesterin keinen Einfluss auf Herzinfarkt und Schlaganfall hat.
In neueren Studien zeigt sich, dass wohl die Kohlenhydrate aus z. B. Zucker und Weißmehl die Übeltäter sind, genauso wie die Transfettsäuren, die beim Härten von pflanzlichen Ölen für z. B. Margarine, Süßigkeiten, Fertiggerichte, Knabbereien, usw. entstehen.

Also gilt nicht mehr: tierisches Fett = böses Fett, pflanzliches Fett = gutes Fett.
Es kommt wieder mal darauf an, was wir Menschen daraus machen.
Aber eins gilt nach wie vor: alle Fette sind kalorienreich. Deshalb sollten sie maßvoll gegessen werden. Ganz verzichten können wir nicht darauf, denn wie oben schon erwähnt, sind Fette für uns lebenswichtig.

Das alles zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, immer wieder zu hinterfragen. Denn es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, und diese können uns helfen, gesünder zu leben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Gesundheit.

Ihre Heilpraktikerin Karin Smolin