Tipp: Burnout und Stress

Burnout und Stress  
November 2011

In den vergangenen Wochen ist überall in den Medien, im Fernsehn, in den Zeitschriften, im Radio, etwas über Burnout- Syndrom zu lesen, zu hören und zu sehen.

Schon in vergangenen Zeiten kannte man den Begriff des „Ausgebranntsein“ = Burnout.

Aber es waren noch nie so viele Menschen davon betroffen wie in unserer Zeit.

Wie entsteht so ein Zustand des „Ausgebranntsein“? Was sind die Ursachen? Was kann jeder einzelne tun, um das Feuer weiter brennen zu lassen, dass die Flamme nicht erlischt.

Es gibt 2 Gründe, die ein Feuer ausgehen lassen:

1. Wenn nicht genug Brennmaterial nachgelegt wird, geht das Feuer aus.

2. Wenn zu viel Brennmaterial aufgelegt wird, erstickt die Flamme.

 

Und dieses Zuviel ist in den meisten Fällen der Grund, warum immer mehr Menschen irgendwann „ausgebrannt“ sind.

Viel zu viel in viel zu kurzer Zeit und über einen längeren Zeitraum strömt auf uns ein und zwingt uns, immer unter Volldampf zu arbeiten und zu leben, auch in unserer Freizeit.
=  Wir haben STRESS !!!

Wenn Stress nicht nach Beendigung der entsprechenen Situation „abgebaut“ wird, mutiert er zu DI- Stress und das ist Stress, der sich negativ auf unseren Organismus auswirkt.  

Schon lange weiß man, dass negativer Dauerstress zu gesundheitlichen Problemen führen kann und dass er bestehende Beschwerden und Krankheiten verschlimmern kann.

Die Folgen von Stress können ganz verschieden und vielfältig sein: Z.B. Magen- Darm- Probleme, Herz- Kreislauf- Probleme, ein schwaches Immunsystem, Autoimmunkrankheiten, Schlafstörungen, Hauterkrankungen, Allergien, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Wirbelsäulen- und Gelenkprobleme, Hormonstörungen, u.v.m.

Langfristig  können noch andere Beschwerden hinzukommen, z.B. ein niedriges Leistungsniveau mit verminderter Konzentrationsfähigkeit, erhöhte Vergesslichkeit, reduziertes Urteilsvermögen. Auch das anhaltende Gefühl von Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung bis hin zum Burnout- Syndrom ist eine Folge davon.

Bei so vielen negativen Folgen kommt die Frage auf, was kann man gegen Stress tun und auch, was kann man tun, dass die Folgen von Stress nicht so gravierend ausfallen?

Schon immer mussten Menschen Stress- Situationen bewältigen. Im Laufe der Evolution mussten unsere Vorfahren gefährlichere Situationen bewältigen, als den Computer zu füttern, mit anderen zu telefonieren oder sich vielleicht über den Chef oder Nachbarn zu ärgern.

Wenn in Urzeiten eine Stress- Situation entstand, ging es um Leben und Tod. Entweder der Mensch war schnell genug weg oder er wurde vom Säbelzahntiger gefressen. Natürlich konnte der Urmensch auch mit dem Tier kämpfen, wer immer denn gewann.

Schon immer wurden in Stress- Situationen verschiedene Stoffe im Organismus ausgeschüttet, um zu gewährleisten, dass der Mensch das Richtige tun konnte – Flucht oder Kampf.

Auf diese beiden Arten von Situationsbewältigung sind wir heute noch programmiert, es läuft das gleiche Programm ab. Es werden Noradrenalin, Adrenalin, Kortison,Dopamin und Serotonin in bestimmten Mengen ausgeschüttet und damit haben wir die Möglichkeit, zu reagieren – wir vor Zehntausenden von Jahren.

Es werden alle Kräfte mobilisiert, um Gefahren zu begegnen. Die Gehirntätigkeit wird gesteigert, die Aufmerksamkeit verbessert sich und wir können uns schneller entscheiden.

Die Hormone Noradrenalin und Adrenalin sorgen u.a. erst mal dafür, dass die Verdauung eingestellt wird, das Herz schneller schlägt, der Blutdruck steigt, die Atemwege erweitern werden. Glucose (Energie) wird freigesetzt, die Pupillen vergrößern sich (besseres Sehen) und gleichzeitig nehmen wir nichts anderes mehr aus unserer Umgebung wahr. Es kann passieren, dass wir anschließend nicht mehr wissen, was eigentlich war (Black out).

 

Dann kommt das Cortison dazu. Es steigert u.a. den Blutdruck, die Magensaftproduktion und den Blutzuckerspiegel. Es erhöht den Augeninnendruck, vermindert die Eosinophilen Körperchen im Blut, was das Immunsystem schwächt.

Außerdem speichert Cortison Wasser im Gewebe, entzieht den Knochen und Zähnen Calcium und Phosphor, denn diese werden für die Nervenübertragung gebraucht.

Da Cortison in der Nebenniere gebildet wird, wird auch die normale Nierentätigkeit reduziert.

Leider ist es heutzutage so, dass dieser Vorgang nicht nur einmal am Tag geschieht, sondern es passiert viele Male, dass Sie in eine Stress- Situation kommen. Der Körper hat keine Zeit, die Stoffe abzubauen, die zur Bewältigung gebraucht werden. Der Organismus bleibt in ständiger Alarmbereitschaft mit all den oben genannten Auswirkungen.

Auf Dauer entstehen sogenannte Zivilisationskrankheiten, chronische Krankheiten und Autoimmunkrankheiten, u.a.

Außer dem Stress im Job, in der Familie oder mit Freunden gibt es noch die Sorgen, die wir uns selbst machen, z. B. Angst überhaupt, Angst um den Arbeitsplatz, finanzielle Sorgen, gesundheitliche Probleme, usw.

Und es gibt noch andere Faktoren, die zu Stress führen oder Stress verstärken.

Zum Beispiel:

– Schlafzu wenig verstärkt Stress, gleichzeitig vermindert zu viel Stress einen erholsamen Schlaf. Schlaf beeinflusst unseren Hormonhaushalt und der hat wieder Einfluss auf Stress.

– Ernährung – viele unserer Lebensmittel sind heutzutage in irgendeiner Weise behandelt und verändert. Solche denaturierte Nahrungsmittel stellen eine große Belastung für den Organismus da, denn diese Stoffe müssen auch noch abgebaut werden. Der Körper hat mehr Stress.

Zwar können bestimmte Lebensmittel, Kohlenhydrate, die Serotonin- und Dopanminproduktion im Gehirn anregen und wir sind dann gut gelaunt und fröhlich. Aber ein ständiges Zuviel an Kohlenhydraten führt zu einer Überlastung der Bauchspeicheldrüse, was zu Diabetes mellitus führen kann.

Wenn die Kohlenhydrate überwiegend aus Zucker bestehen, ist das besonders stressig, denn Zucker ist ein Vitalstoff- Räuber.

Vitalstoffe, also Vitamine, Mineralstoffe usw. werden um so mehr gebraucht, je mehr Stress wir haben.

– Flüssigkeit ohne Flüssigkeit, also Wasser, kann der Organismus nicht arbeiten. Wasser wird gebraucht für jede Art von Stoffwechsel. Ohne Wasser keine Hirnleistung, keine Verdauung, keine Immunabwehr, keine Atmung, keine Blutzirkulation, usw.

Wasser transportiert Nährstoffe und Abfallstoffe. Wenn die Abfallstoffe nicht ausreichend weggeschafft werden können, führt auch das wieder zu vermehrtem Stress.

Zuckerhalige Getränke wie Cola und Limonaden verbrauchen durch ihren hohen Zuckergehalt mehr Vitalstoffe, als sie dem Körper geben.

Auch das Koffein aus Cola, Kaffee und schwarzem Tee ist ein Vitalstoff- Räuber.

Obstsäfte haben zwar jede Menge Vitalstoffe, aber leider auch einen hohen Gehalt an Fruchtzucker. Deshalb sind sie nur in kleinen Mengen, z. B. als Schorle, geeignet, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen.

Wasser enthält viele Vitalstoffe in gelöster Form, die unser Körper sofort aufnehmen und verwerten kann. Deshalb ist Wasser auch ein gutes Mittel gegen Stress.

Genuss- und Umweltgifte, Infekte und chemische Medikamente mit ihren Abbauprodukten sind Stressoren.

 

All diese Dinge führen auch zu „oxidativem Stress“. Oxidation ist ein Prozess der Veränderung am Grundmaterial, das heißt Veränderung an jeder einzelnen Zelle.

Jede Form von Stress führt dazu, dass weniger Antioxidanzien (Radikalenfänger) zur Verfügung stehen und mehr „Freie Radikale“ freigesetzt werden. Das begünstigt alle möglichen Beschwerden und Krankheiten.

Sie können einiges tun, um mit Stress besser um zu gehen oder ihn zu mindern. Auch Naturheilkundliches und Alternatives kann dabei eingesetzt werden.

Stress entschärfen, zum Beispiel durch:

  • Stress mindern durch „Nein“ sagen
  • Genügend Schlaf
  • Regelmäßige Entspannung (bummeln+Nichtstun=chillen, lachen, lesen, spazieren gehen, meditieren, Yoga, Autogenes Training, Massagen, Atemübungen, u.v.m.)
  • Regelmäßige Bewegung – Keine Extreme !!!!!!!
  • Wenig Genussmittel (Schokolade, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol, Nikotin, u. ä.)
  • Ausreichend Flüssigkeit (Wasser, Saftschorle, Kräuter- und Früchtetee)
  • Naturbelassene Lebensmittel – vollwertig + ballaststoffreich
  • Mehr basische Lebensmittel – 80%
  • Weniger „säuernde“ Lebensmittel – 20% (Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Zucker, tierische Produkte, Hülsenfürchte, Soja, Getreideprodukte)

Alternative Therapien, die mithelfen, Stress + Auswirkungen zu mindern, z. B.:

  • Mineralstoff- Therapie nach Dr. Schüßler
  • Blütentherapie nach Dr. Bach
  • Phytho- Therapie (Pflanzen- Therapie)
  • Homöopathie
  • Ordnungstherapie
  • Entspannungstherapien
  • REIKI
  • Hypnose

Zu viel negativer Dauerstress kann krank machen oder Krankheiten begünstigen. Es liegt an Ihnen, wie Sie mit Ihrem Stress umgehen. Es gibt einige Möglichkeiten, die Ihnen helfen, die Situationen zu verbessern.

Gern helfe ich Ihnen, die Möglichkeiten zu finden, die für Sie in Ihrer Situation richtig sind.

Ihre Heilpraktikerin Karin Smolin

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